Mittwoch, 22. Mai 2019

Entlang der Panhandle des Okavango Rivers

Am Morgen des 22. Mai brechen wir auf, um von Maun entlang der sogenannten Panhandel (Pfannenstiel) des Okavango Rivers auf der A10 am 24. Mai dann die Poppa Falls in Namibia zu erreichen. Unterwegs besuchen wir die einheimische Bevölkerung in Etsha 6, die botswanische Korbwaren herstellt und am nächsten Tag die Tsodilo Hills mit Felszeichnungen aus verschiedenen Epochen bis zurück in die Steinzeit.

Schon nach ca. 100 km hat die Polizei mit ihrem Laser meine Geschwindigkeit in einer Zone mit 60 km/h gemessen und mich angehalten - Führerscheinkontrolle und 97 km/h zeigt das Messgerät an. Die Beamten sind sehr freundlich und kassieren 840 Pula (70 Euro). Ansonsten sind sie total relaxed und aus dem mit offenen Türen im Schatten eines Baumes geparkten Polizeiauto dröhnt afrikanische Popmusik in Disko-Lautstärke. Der im blauen T-Shirt bin ich.


Auf der A10 ab Nokaneng besteht dann keine Gefahr mehr die zulässige Geschwindigkeit zu überschreiten und wir erleben die die berüchtigten Schlaglöcher der A10.


Nach ca. 300 km erreichen wir Etsha 6 und finden nach ein paar Kommunikationsversuchen einen Jugendlichen der Englisch spricht und uns zusammen mit seinem Bruder durch das ganze Dorf zu einer Manufaktur für botswanische Korbwaren führt.


Nach weiteren 40 km kommen wir am Camp Swamp Stop, unsere Campsite für diese Nacht an und fragen gleich nach einer Bootstour auf dem Okanvango River. Es soll viele verschiedene Vögel, aber auch Krokodile und Hippos (Nilpferde) geben. Um 16:30 Uhr geht es los, nachdem wir mit Schwimmwesten versorgt wurden und eine kurze Einweisung bekommen haben, wie wir uns zu verhalten haben.


Es gibt tatsächlich viele Vögel zu sehen ... z.B. ein Baum voll mit Nestern von Webervögeln.

 Ein Kormoran (der heißt hier Schlangenhalsvogel) flüchtet vor unserem Boot.


Und dann ruft jemand: "Achtung Hippo voraus!


Irgendwann geht die Sonne unter und wir müssen zurück ins Camp.

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