Montag, 27. Mai 2019

Tagesausflug zu den Viktoriafällen in Zimbabwe

Montag, 27. Mai 2019
Um den Grenzübertritt von Botswana nach Zimbabwe schnell und problemlos zu erledigen, haben wir schon im Voraus beim Senyati Safari Camp eine Tagestour zu den Victoriafällen gebucht. Den Transfer hin und zurück bekommt man für 350 Pula (ca. 30 €) pro Person.
Nachdem uns der Fahrer über den geplanten Tagesablauf und die Grenzformalitäten informiert hatte, geht es morgens um kurz nach 7:00 Uhr in einem Kleinbus, zusammen mit vier anderen Campern aus Südafrika los. Für das Tagesvisum kassiert der Staat Zimbabwe dann nochmal 30 US$. Unterwegs begegnet uns am Straßenrand eine Tüpfelhyäne - das ist die größte Hyänenart.
Um 9:00 Uhr kommen wir schließlich in Victoria Falls an und bezahlen pro Person nochmal 30 US$ Parkeintrittsgebühr. Vor und nach dem Parkeingang treffen wir auf ein reichhaltiges Souvenirangebot. Das Highlight dabei ist dieses Motorrad, welches komplett aus Getränkedosen angefertigte ist, die dazu in schmale Streifen geschnittenen wurden.

Die Victoria Falls sind bezogen auf die jährliche Wassermenge nach den Niagara- und den
Iguazú-Wasserfällen die drittgrößten Fälle der Welt. Der Sambesi ergießt sich auf einer Breite von 1,7 km mit bis zu 110 Metern Fallhöhe in eine wenig mehr als 50 Meter breite Felsspalte zwischen den Ländern Sambia und Zimbabwe. Damit sind die Viktoria-Fälle die höchsten Wasserfälle der oben genannten (Iguazú 82 m und Niagara 57 m).

Nachdem die Regenzeit im April endet, führen die Viktoriafälle im Mai noch relativ viel Wasser und wir werden beim Spaziergang entlang der Fälle bis auf die Haut durchgeweicht.
Bei den Einheimischen heißen die Fälle "Mosi-oa-Tunya (zu deutsch: donnernder Rauch)", weil der Wasser-Sprühnebel bis zu 300 Meter in die Höhe aufsteigt und 30 km weit zu sehen ist.
Aber das hält Hermann in seinen kurzen Hosen nicht davon ab, das Foto des Tages zu suchen.
Es ist ein sehr beeindruckendes Schauspiel die Main-Falls in ihrer ganzen Breite vor sich in die Tiefe stürzen zu sehen, so wie sie auch David Livingston im Jahr 1855 als erster Europäer gesehen hat.
Natürlich haben wir vor der Livingston Statue zur Erinnerung ein Gruppenfoto gemacht.
Bevor wir zum Camp zurück fahren, machen wir noch einen Zwischenstopp am "Black Market" und werden sofort von mehreren Händlern in Empfang genommen. Sie versprechen uns einen Vorzugspreis, weil wir die ersten Kunden an diesem Tag seien. Schließlich will mir einer sogar meine Schuhe abkaufen, da seine eigenen schon etwas löchrig sind - Als er den Preis meiner fast neuen Schuhe hört, macht er aber einen Rückzieher.

Um ein paar Figuren und Holzschalen reicher, kommen wir gegen 17:00 Uhr wieder beim Senyati Safari Camp an und sind über den Besuch erfreut, der uns am selben Tag dort noch erwartet (@Post von Bernd).

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