Am Sonntagmorgen ging es noch zum Supermarkt Choppies um unsere Vorräte für die bevorstehende, mehrtägige Reise durchs Okavango Delta aufzufüllen. Wir werden im Delta weder Tankstellen noch Einkaufsmöglichkeiten und schon gar kein Handy-Signal finden. Von Choppies fahren wir gleich zum Senyati Safari Camp, 20 Minuten außerhalb von Kasane, direkt an der Grenze zu Zimbabwe. Ich hatte bereits einige positive Berichte und Youtube Videos über das Senyati Safari Camp gesehen und war gespannt, ob es wirklich die gesetzten Erwartungen erfüllen wird.
Wir bekommen die Campsite No. 15 zugewiesen, zu der zwei kleine Gebäude gehören, die mit einem betonierten Fußweg verbunden sind. Dazwischen ein großer gemauerter Grillplatz mit Sitzbank, sowie ein holzbefeuerter Ofen mit eingemauertem Warmwasserboiler.
Das eine Gebäude ist eine überdachte Küche mit Abwaschbecken und das andere ein Waschhaus mit zwei Duschen und zwei Toiletten. Eine recht komfortable Ausstattung.
Das ist der holzbefeurte Warmwasserofen mit Bolier
Zum Senyati Safari Camp gehört ein mit Frischwasser gespeistes Wasserloch, welches fester Bestandteil der Wanderrouten von verschiedenen Wildtieren ist. An manchen Tagen sollen angeblich über 400 Elefanten zum Wasserloch kommen. Wir sind gespannt.
Von Minute zu Minute kommen aus dem naheliegenden Wald mehr Elefanten dazu. Die ersten sind schon mit Trinken und Baden fertig und verschwinden so still und unauffällig wie sie gekommen sind in der dunklen Nacht.
Eine Besonderheit im Senyati Camp ist der Bunker am Wasserloch, zu dem man durch einen unterirdischen Gang gelangt und nur noch ca. 5 Meter von den Elefanten entfernt ist (Siehe dazu das nächste Bild).
Hermann
hätte sein neues Smartphone dabei fast an einen neugierigen Elefanten
abgegeben, dessen Rüssel plötzlich am Bunkerfenster aufgetaucht ist und
das Smartphone wegschnappen wollte - Der diebische Genosse hat es womöglich mit einer Tafel Schokolade verwechselt?
Montag, 27. Mai 2019
Am nächsten Tag unternehmen wir einen vom Senyati Camp organisierten Tagesausflug zu den Victoria Falls in Zimbabwe (@Post von Bernd). Nachdem wir am Nachmittag gerade zum Camp zurückgekommen waren, strömt plötzlich eine riesige Büffelherde aus dem Wald und nimmt das Wasserloch mitsamt dem umgebenden Land in Beschlag. Das wäre die perfekte Kulisse für einen Westernfilm.
Kaum ist die Büffelherde um 17:30 Uhr abgezogen, kommen kurz vor 18:00 Uhr die Elefanten. Heute zum Glück noch im letzten Tageslicht, so dass wir ein paar schöne Fotos schießen können.
Am nächsten Tag werden wir Kasane verlassen und zum Camp Savuti fahren. Über unsere Erlebnisse auf dem Weg dahin wird im nächsten Post berichtet (@Post von Renate).
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