Donnerstag, 30. Mai 2019

Von Khwai nach Xakanaxa

Am Morgen wollten wir gerade losfahren, als ein Elefanten auftauchte und seinen Bruder auf unserer ursprünglichen Campsite besuchte.
Wir entschieden uns für die Fahrt entlang des Khwai-Flussufers nach Nordwesten um nicht noch einmal die staubige Transit-Road nehmen zu müssen. Die richtige Entscheidung. Nach 15 Minuten kamen wir an diesem Prachtexemplar von Büffel vorbei.
Um keinen Umweg fahren zu müssen, suchen wir nach einer Stelle um einen Seitenarm des Khwai Rivers zu überqueren. Diese Stelle war definitiv zu tief und wir fahren weiter zum nächst möglichen River Crossing.
Hier kam uns ein anderes Fahrzeug entgegen, der es gut geschafft hatte. Also traute ich mich und fuhr alleine voraus. Anette musste sich dann bei Renate und Hermann reinquetschen, um nicht durch den Fluss waten zu müssen.
Wir können wieder viele Tiere beobachten, wie z.B. diesen Schwarzkopfibis.
Obwohl Flusspferde kaum Feinde haben, müssen auch sie sterben.
Hier sieht man die pragmatische Lösung für zu lange Elefantenrüssel. Einfach seitlich ablegen.
Dann geht es über die Holz-Brücke zum Moremi North-Gate.
Wir kommen zu den Hippo-Pools und beobachten zwei "Red Lechwe"-Böcke, die ihre Kräfte messen.
Und natürlich wieder Hippos.


 
 Und ein Pelikan mit Krokodil 
Elefanten haben Badetag und spritzen sich mit Schlamm nass.
Und bestreuen sich danach noch gut mit Puder.


Als wir schließlich auf unserer Campsite in Xakanaka ankommen, erfahren wir, dass die Elefanten die Wasserrohre beschädigt haben und wir daher kein Waschhaus und keine Toiletten (Ablutions) benutzen können. Naja, das kennen wir ja schon. Hermann und ich packen die Solarduschen aus und wärmen Wasser an der Sonne auf, um zu duschen.

2 Kommentare:

  1. Bei uns kam nur Wasser mit Umgebungstemperatur aus der Dusche! 😉

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  2. Und noch etwas: Als ich abends vom Waschhaus auf den Platz zurückkam, warnte mich ein junges Paar aus England: "Sei vorsichtig, auf euerm Platz steht ein Hippo." Tatsächlich nagte direkt neben unserem Hilux ein Flusspferd an einem Ast, war aber an uns nicht interessiert.

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