Sonntag, 19. Mai 2019
Mapangupwe NP: Kann Panne schöner sein?
Auf dem Weg zur letzten Station in Südafrika, der Mazhou Campsite im Mapangupwe NP, bauen wir einen Loop ein für einen Gamedrive. Rhino Eco Trail, 4WD only, steht da auf einem Schild. Haben wir ja! Und los geht's. Wild sehen wir wenig, aber spektakulär schöne Felslandschaften. Am Ende einer Sackgasse wendet Bernd. Hermann schreit aus dem Fenster: Du hast einen Platten!
Am ersten Platz rutscht der Highrack ab und das Fahrzeug neigt sich gefährlich auf die Seite.
So schwer es auch ist, Bernd muss den Toyata in den ebeneren Bereich manövrieren. Da steht er zwar besser, aber Hermann tauscht das Rad letztendlich mit dem Wagenheber, da der Highrack gebrochen ist.
Wir Mädels sammeln in der Dämmerung schon Holz für ein Feuer, falls wir nicht loskommmen sollten. Funkverbindung gibt es keine und das Satellitentelefon fällt aus, da sich der Akku entladen hat.
Schließlich ruft Hermann, ich hab das Rad drauf, es kann losgehen.
Mittlerweile ist es dunkel und wir haben eine extrem schwierige Strecke zum Camp zurückzulegen. Trotz Navi verfährt sich unser Kapitän, setzt zum Wenden an und verschwindet mit dem Heck in einem Sandloch. Scheiße. Er steckt fest.
Hermann steigt aus, legt die Differenzialsperre ein, gibt Adrenalin hinzu und fährt den Wagen wieder frei.
Auf dem Rückweg reflektieren hunderte Augenpaare das Scheinwerferlicht.
Am Mazhou Camp im Mapangupwe N.P. dürfen wir ohne Anschiss das Gate passieren. Ein bierseliger Wächter übersieht, dass wir zu spät eingetroffen sind.
Als die Fahrzeuge geparkt sind, fassen wir uns an den Händen und danken für den himmlischen Support.
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