Nach der aufregenden Begegnung mit einem Rudel von 8 Löwen, begeben wir uns auf die Fahrt von Savuti nach Khwai. Es geht durch endlose Mopanewälder auf schmalen Fahrbahnen aus teilweise tiefem Sand mit vielen Wellen und Furchen. Da wir uns am Morgen noch vor dem Frühstück zum Savuti Wasserloch aufgemacht hatten, übermannte uns irgendwann der Hunger und wir haben kurzerhand am Wegesrand angehalten. Natürlich schauen wir uns erst mal gründlich im Grasland nach Löwen um, bevor wir alles auspacken, um unser bewährtes Porridge mit Obst zu kochen. Dieses Mal konnten wir uns ohne Besucher stärken.
Weiter geht es über die Transit-Road zum Khwai Office, um uns für unsere Campsite zu registrieren. Die Transit-Road ist eine recht staubige Angelegenheit und das hinten fahrende Fahrzeug muss mit ordentlichem Abstand fahren oder die Scheiben geschlossen halten, damit die Insassen nicht am Staub ersticken.
Beim Khwai Village beobachten wir, wie bei einem der typischen Rundhäuser das Reed-Dach gedeckt wird. Im Vordergrund steht das Grundgerüst für ein neues Haus.
Am Straßenrand ist Brennholz zum Verkauf gestapelt und wir kaufen den Bedarf für die nächsten paar Tage ein. Sofort tauchen Kinder auf, die um Süßigkeiten betteln. Hermann hat immer noch einen kleinen Vorrat um ein Kind glücklich zu machen.
Von Khwai Village geht es zurück auf der Transit-Road zur Khwai Community Campsite "Magotho No. 4". Plötzlich überquert ein Straußenpärchen vor uns die Straße und verschwindet auf der anderen Seite im Gebüsch.
Der Magotho Campground liegt am Khwai River in vollständiger Wildnis mit unglaublich vielen Wildtieren und hat weder einen Zaun, noch ein Wachhaus oder Toiletten. Gleich nach der Ankunft begeben wir uns auf einen Game-Drive entlang des Khwai Rivers.
Ganz niedlich sind die vielen Ellipsen Waterbucks, aber man findet am Ufer auch 2-3 Meter lange Krokodile, die sich in der Sonne wärmen.
Während der Fahrt bemerken wir, dass an Hermanns Fahrzeug das Reserverad lose hin und her schwingt. Die Camper aus Namibia auf der Nachbar Campsite kannten das Problem beim Toyota Hilux schon und hatten das gleich behoben.
Weiter ging es am Khwai River und wir kamen bei einer großen Gruppe von Hippos vorbei die aus ca. einem Dutzend Tieren bestand.
Besonders lustig ist es, den Giraffen beim Trinken aus dem Fluss zu zu schauen.
Als wir schließlich zu unserer Campsite zurück kamen, erwartete uns eine nette Überraschung, über die Renate einen Blogbeitrag geschrieben hat (@Post von Renate).
Am Donnerstag den 30. Mai ging es dann weiter zum Camp Xakanaxa (@Post von Bernd)
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