Die Makgadikgadi Pan ist bekannt für die vielen Strauße, die dort leben. Tatsächlich begegnen uns entlang der Schnellstrasse A3 einige dieser Tiere.
Da wir Botswana nach der Makgadikgadi Pan verlassen werden, haben wir nur noch wenige PULA übrig und gedenken die Nxai Park Gebühr in Südafrikanischen RAND zu bezahlen, davon haben wir noch jede Menge. Groß ist die Überraschung als uns die Parkwärter erklären, dass wir heute leider nur in PULA und bar bezahlen könne, da sie am Sonntag keinen Wechselkurs von der Parkverwaltung mitgeteilt bekommen und daher nicht ausrechnen können wie viel die Gebühr in RAND, USD oder EURO ist - Wahnsinn! Der Kurs ist seit Monaten auf eine Nachkommastelle stabil. Soll es das wirklich gewesen sein? Nur weil Sonntag ist können wir die Baine's Baobabs nicht besuchen?
Wir überlegen was wir tun können und boten den Parkwärtern einen privaten Währungstausch zu einem sehr auskömmlichen Tauschverhältnis an - keine Chance! Das dürfen sie nicht machen.
Wir fangen an und packen auf dem Parkplatz unser Frühstück aus - vielleicht kommen ja noch andere Besucher, bei denen wir PULA tauschen können.
Plötzlich kommt Hermann aus dem Parkwärter-Office gestürmt und sagt, dass wir alle Frühstücksvorbereitungen abbrechen sollen - Wir dürfen in den Park fahren!
Fassungslosigkeit bei uns - Wie hat er das nur wieder geschafft?
Später verrät er uns, dass er den Parkwärtern sein Taschenmesser, eine Taschenlampe und sogar seine Schuhe angeboten hatte, jedoch ohne jeden Erfolg - In Botswana ist Korruption halt wirklich Tabu!
Als Hermann jedoch erzählt hat, dass wir über 10.000 km aus dem fernen Deutschland angereist seien, nur um die Baine's Baobab Bäume zu sehen, haben sie uns einfach ohne Bezahlung in den Nxai-NP reingelassen. Wir mussten nur versprechen, dass wir nur zu den Baobabs fahren und nirgendwo sonst im Park.
Auf der Fahrt durch den Nxai NP sehen wir eine Trappe, die eine Flügelspannweite bis zu 2,5 Meter haben.
Und dann tauchen die Baobabs über dem Grasland auf.
Wir sind fasziniert von der einzigartigen Atmosphäre inmitten dieser bis zu 2.500 Jahre alten Baumriesen. Man stellt sich unweigerlich vor, dass diese Bäume zu Jesu Zeiten schon bis zu 500 Jahre alt waren.
Der Stammumfang des größten Baumes misst 25 Meter.
Zurück auf dem Weg zur Makgadikgadi Pan treffen wir eine große Gruppe von Straußen die bald danach im Gebüsch verschwindet.
Im nächsten Post berichtet Hermann über unsere Weiterfahrt durch die Makgadikgadi Pan nach Kubu Island (@Post von Hermann).


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